Erlebnistag der 3. Klasse in Semd

Bericht, geschrieben von Leon (Klasse 3)

Der 19.06.17 – ein Erlebnistag in Semd.
Zum Abschluss hat die Klasse 3 bei der Feuerwehr geschlafen.

Als erstes waren wir an der Schule. Mein Opa (Karlheinz) hat uns erzählt wann die Schule gebaut wurde. Sie ist 1910 gebaut worden. Dann hat mein Opa (Karlheinz) uns erzählt, dass ein Glasermeister aus Dieburg die Fenster in die Schule einbauen sollte. Die Semder wollten aber das bunte Fenster mit den Schwalben nicht haben, da sie dachten es wären die „Semmer Stoarn“.

Danach sind wir ans Egg gegangen. Opa hat erzählt, dass in Semd erst 1952 eine Wasserleitung gebaut wurde. Vorher gab es fast in jeder Straße einen Brunnen, aus dem Leute ihr Wasser holen konnten.

Als nächstes sind wir in die Hügelstraße gegangen. Als mein Opa noch klein war konnte man hier prima Schlitten fahren, da noch keine Häuser hier standen.

Danach sind wir in den Stielpfad gelaufen. Früher meinten die Semder, hier würden Gespenster und Geister wohnen, weil die nassen Blättern an den Bäumen glänzten und raschelten. Sie sagten: „Es wewwert!“

Dann sind wir an die Sirene gelaufen. Mein Papa (Helmut) erklärte uns, dass es 3 Sirenen in Semd gibt. Eine auf dem Schuldach, eine auf dem alten Kindergarten und die hier in der Theodor-Heuss-Straße. Die Sirenen sollen die Semder bei Not warnen.

Weiter führte uns Opa zum Gaaßebersch. Der heißt so, weil die Leute früher hier Ziegen hatten.

An der Ecke Oberendstraße/Beschgasse erzählte Opa, dass früher die Besch offen war und daher an jedem Haus eine Brücke über die Bach führte. Insgesamt waren es 13 Stück. Semd wurde daher „Klein-Venedig“ genannt. Früher sprangen die Kinder als Mutprobe über die Bach. Oft fielen sie aber in die Besch.

Wir liefen dann zum Feuerwehrhaus, wo wir frühstückten.

Dann zeigte uns Opa wo der Semder Boxprofi Bohrmann in der Miehlgasse gewohnt hat. Er führte uns auch zum „Halbdigg“, wo Bohrmann einen Boxkampf geführt hatte und zeigte und das alte Rathaus, wo Bohrmann trainierte.

Neben dem alten Rathaus war früher das Gasthaus „Zum Engel“. Dort war der Räuber Schinderhannes oft zu Gast und mein Opa erzählte uns die Geschichte, wie Schinderhannes die 2 Polizisten austrickste.

Als nächstes sind wir zur Kirche gelaufen. Dort durften wir bis ganz oben in den Kirchturm hinauf steigen und sogar auf den Dachboden der Kirch gehen.

Danach hat uns Opa erzählt, dass Johann Dietrich Seibert mit seinem Bruder die Kirche 1792 gebaut hat. Auch das Gasthaus „Zur Krone“ baute er im gleichen Jahr.

Von hier liefen wir zurück zum Feuerwehrhaus. Hier hat uns Jannik Spiele aus dem Container der Kreisjugendfeuerwehr gegeben und wir durften bis zum Mittagessen spielen.

Nachmittags liefen wir zum Wasserhäuschen in der Taubensemd. Björn Mattheß ließ uns hinein und erklärte und alles. Wir durften auch frisches Quellwasser trinken. Wir liefen noch zu einem Brunnen und durften hinein schauen. Opa erklärte uns hier auch noch die Grenze zu Habitzheim

Mit Papa liefen wir noch ein Stück weiter in der Taubensemd und dann zurück ins Feuerwehrhaus.

Wir gingen dann in den „Semmer Markt“ und haben Wasser und Eis gekauft.

Am Abend liefen wir noch zum Lindenhof und durften dort auf die Traktoren und den Mähdrescher klettern. Dann waren wir noch bei den Pferden und durften diese streicheln. Anschließend waren wir bei den Schweinen und dann im Kuhstall. Jeder von uns durfte einmal eine Kuh melken. Zum Schluss gab es für jeden Bananenmilch. Jedem hat es geschmeckt, außer Lara.

Nach dem Besuch auf dem Lindenhof gab es Abendessen im Feuerwehrhaus.

Zum Abschluss hat Jannik Feuerexperimente gemacht. Er hat uns immer vorher gefragt, ob wir meinen, dass es brennt.

Dann sind wir schlafen gegangen. Die Mädchen schliefen mit Frau Weiberg im Unterrichtsraum und die Jungen mit Papa und Jannik in der Fahrzeughalle.

Übernachtung im Feuerwehrhaus.

Bericht, geschrieben von Luca M. (Klasse 3)

Am 19.6.2017 ist die Klasse 3 zum Lindenhof gegangen. Als aller erstes sind wir mit Marlene in die Fahrzeughalle gegangen dort hat sie uns gefragt was das für Fahrzeuge sind. Wir meldeten uns und sagten Mähdrescher. Nun sahen wir noch zwei Traktoren. Danach sind wir zu den Pferden gegangen.  Davor haben wir den  Strom am Zaun ausgeschaltet. Endlich durften wir in das Pferdegehege. Anschließend sind wir zu den Kühen gelaufen. Daneben waren die ganz kleinen Kälbchen, es waren fünf. Dann sind wir zu ganz vielen Bullen gegangen. Später haben wir zwei Schweine gesehen. Am Schluss sind wir zur Molkerei gegangen. Dort durften wir mit eigener Hand melken. Als aller Letztes haben wir von Marlene Bananenmilch getrunken. Dann sind wir mit dem MTF in die Feuerwehr gefahren.

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